Borussia Dortmund sorgt erneut für Gesprächsstoff – zumindest in den sozialen Medien. Seit kurzer Zeit verbreitet sich eine Meldung, wonach BVB-Torhüter Gregor Kobel angeblich vom Verein freigestellt worden sein soll. Als Grund wird dabei seine angebliche Unfähigkeit genannt, entscheidende Situationen im Tor zu verteidigen.
Doch bei dieser Nachricht ist Vorsicht geboten: Eine offizielle Bestätigung von Borussia Dortmund für eine solche Freistellung liegt derzeit nicht vor. Auch aktuelle Berichte zeichnen ein deutlich anderes Bild.
Kobel gilt weiterhin als Nummer eins des BVB und gehört zu den wichtigsten Spielern im Dortmunder Kader. Nach seiner starken Weltmeisterschaft 2026 wurde der Schweizer sogar als einer der herausragenden Torhüter des Turniers bezeichnet. Bei der Weltmeisterschaft überzeugte er unter anderem im Achtelfinale gegen Kolumbien und war maßgeblich am Weiterkommen der Schweiz beteiligt.
Dass Kobel nicht fehlerfrei ist, zeigte sich allerdings bereits in der vergangenen Saison. Besonders beim Champions-League-Aus gegen Atalanta Bergamo übernahm der Torhüter nach einer unglücklichen Aktion Verantwortung. Sein Fehlpass leitete eine entscheidende Szene ein, die schließlich zum Dortmunder Ausscheiden führte. Kobel entschuldigte sich anschließend bei seinen Mitspielern und räumte seinen Fehler offen ein.
Trotz solcher Rückschläge genießt der Schweizer weiterhin einen hohen Stellenwert beim BVB. Sein Vertrag wurde bereits vorzeitig bis 2028 verlängert, nachdem Dortmund ihn als Torhüter von Weltklasse-Format bezeichnet hatte.
Die angebliche Freistellung sollte daher aktuell als unbestätigtes Gerücht betrachtet werden. Sollte Borussia Dortmund tatsächlich eine überraschende Entscheidung über Kobels Zukunft treffen, wäre eine offizielle Mitteilung des Vereins oder eine Bestätigung durch etablierte Medien notwendig.
Bis dahin gilt: Kein bestätigter Rauswurf, keine bestätigte Freistellung – aber erneut jede Menge Diskussionen um Gregor Kobel.
