„Verurteilt diese Mannschaft nicht!“ – Niko Kovač mit emotionaler Botschaft nach bitterer Bayern-Pleite
Borussia Dortmund hat den Franz-Beckenbauer-Supercup mit 1:2 gegen den FC Bayern München verloren. Nach der Partie richteten sich viele Blicke auf Trainer Niko Kovač und seine Mannschaft. Besonders Waldemar Anton stand im Fokus, nachdem er in der Dortmunder Startelf stand und die Defensive gegen die Bayern anführen musste.
Die Partie begann für den BVB zunächst vielversprechend, doch Bayern nutzte seine Chancen konsequenter. Nathaniel Brown brachte die Gäste in der 28. Minute nach Vorlage von Michael Olise in Führung. Kurz vor der Pause erhöhte Olise selbst auf 2:0. Dortmund musste damit nach einer schwierigen ersten Halbzeit einem deutlichen Rückstand hinterherlaufen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der BVB deutlich verbessert. Kovač reagierte mit mehreren Wechseln und brachte unter anderem Giannis Konstantelias und Fábio Silva. Diese Maßnahmen zeigten Wirkung: Silva erzielte in der 75. Minute den Anschlusstreffer und brachte Dortmund wieder ins Spiel.
Doch die Hoffnung auf eine dramatische Wende erhielt kurz vor Schluss einen schweren Dämpfer. Ramy Bensebaini sah in der 90. Minute die Rote Karte. Dortmund musste die letzten Minuten in Unterzahl bestreiten und konnte den Ausgleich nicht mehr erzwingen. Maximilian Beier hatte in der Nachspielzeit noch eine große Möglichkeit, doch der Ball ging über das Tor.
In den sozialen Netzwerken wurde anschließend besonders über die Leistung einzelner Spieler diskutiert. Auch Anton wurde kritisch bewertet. Dennoch sollte die Niederlage laut Kovač nicht dazu führen, dass einzelne Spieler zum Sündenbock gemacht werden.
„Verurteilt diese Mannschaft nicht“ – so lässt sich die Botschaft zusammenfassen, die viele Fans aus Kovačs Reaktion mitnehmen dürften. Die Saison hat gerade erst begonnen, und Dortmund befindet sich weiterhin in einer Phase, in der neue Spieler integriert und Abläufe verbessert werden müssen.
Die Behauptung, Kovač habe tatsächlich die im Ausgangstext genannten dramatischen Worte exakt so gesagt oder ein bisher verborgenes Ereignis enthüllt, lässt sich durch die derzeit verfügbaren seriösen Berichte jedoch nicht bestätigen. Nach der Partie wurde lediglich über seine Reaktion auf die intensive Begegnung berichtet.
Für Dortmund bleibt deshalb vor allem eine Erkenntnis: Der BVB hat trotz der 1:2-Niederlage gezeigt, dass er gegen Bayern zurückkommen kann. Jetzt liegt es an Kovač und seinem Team, die positiven Ansätze mitzunehmen und aus den Fehlern zu lernen. Die Bundesliga-Saison steht erst bevor – und damit die Chance auf Wiedergutmachung.