Kimmichs harte Worte sorgen für Wirbel: Sabitzer kontert nach dem Supercup
„In meiner gesamten Profikarriere habe ich Dortmund noch nie so hilflos gesehen!“ — Mit diesen deutlichen Worten soll Bayern-Münchens Kapitän Joshua Kimmich nach dem 2:1-Sieg gegen Borussia Dortmund im DFB-Supercup für Aufsehen gesorgt haben. Seine Einschätzung über den großen Rivalen sorgte unmittelbar nach dem Abpfiff für Diskussionen unter Fans und Experten.
Kimmich kritisierte vor allem die fehlende Durchschlagskraft des BVB. Dortmund habe es seiner Ansicht nach über weite Strecken nicht geschafft, Bayern ernsthaft unter Druck zu setzen. Gerade in einem Duell zwischen zwei deutschen Spitzenklubs habe er mehr Gegenwehr erwartet. Für Kimmich war es offenbar ein Spiel, in dem Bayern die entscheidenden Momente besser kontrollierte und Dortmund zu selten seine Möglichkeiten nutzen konnte.
Seine Aussagen wurden in den sozialen Netzwerken schnell aufgegriffen. Während einige Bayern-Anhänger Kimmichs Einschätzung teilten, empfanden zahlreiche Dortmund-Fans seine Worte als unnötig provokant. Nach einem emotionalen Supercup-Duell waren die Diskussionen entsprechend hitzig.
Doch damit war die Geschichte noch lange nicht beendet.
Kurz darauf meldete sich Marcel Sabitzer zu Wort. Der Dortmunder Mittelfeldspieler wollte die Kritik offenbar nicht einfach stehen lassen und stellte klar, dass eine einzelne Niederlage nichts über die Qualität und Mentalität seiner Mannschaft aussage. Sabitzer betonte, dass Dortmund aus solchen Spielen lernen müsse und dass die Mannschaft weiterhin an ihre eigenen Fähigkeiten glaube.
Besonders interessant wurde seine Antwort, als er sinngemäß darauf hinwies, dass Fußball nicht allein durch große Worte entschieden werde. Entscheidend seien die Leistungen auf dem Platz — und die Möglichkeit, sich beim nächsten Aufeinandertreffen erneut zu beweisen.
Damit war die Spannung endgültig zurück. Kimmichs Aussagen hatten eine Debatte über die aktuelle Stärke beider Mannschaften ausgelöst, während Sabitzers Reaktion zeigte, dass Dortmund die Niederlage keineswegs als endgültige Standortbestimmung akzeptieren will.
Ob Kimmich tatsächlich „sprachlos“ war, lässt sich ohne eine bestätigte wörtliche Reaktion nicht seriös behaupten. Sicher ist jedoch: Die Rivalität zwischen Bayern und Dortmund bleibt lebendig. Der Supercup mag entschieden sein, doch die Diskussion darüber, wer in Deutschland wirklich die Nummer eins ist, dürfte noch lange weitergehen.
Für Dortmund bietet die Niederlage zugleich eine klare Motivation: Beim nächsten direkten Duell muss die Mannschaft zeigen, dass sie Bayern nicht nur verbal, sondern auch auf dem Platz Paroli bieten kann.