FC Köln plant Transfer-Coup am Deadline Day: Schwedischer Nationalspieler im Visier
Beim 1. FC Köln könnte es auf den letzten Metern des Transferfensters noch einmal richtig spannend werden. Nachdem die Personalie Ellyes Skhiri lange Zeit als mögliche Lösung für das zentrale Mittelfeld gehandelt wurde, richtet sich der Blick der Geißböcke offenbar auch nach Schweden. Ein vielseitig einsetzbarer schwedischer Nationalspieler soll dabei als mögliche Alternative ins Visier gerückt sein.
Die Kölner haben im Sommer bereits deutlich gemacht, dass sie ihr Mittelfeld gezielt verstärken wollen. Besonders die Position vor der Abwehr gilt als wichtige Baustelle. Skhiri war dabei über längere Zeit ein Wunschkandidat. Der 31-jährige Tunesier kennt den Verein bestens und absolvierte zwischen 2019 und 2023 insgesamt 133 Pflichtspiele für den FC.
Allerdings gestaltet sich eine Rückkehr kompliziert. Vor allem die finanziellen Vorstellungen des Spielers sollen eine entscheidende Rolle spielen. Zuletzt wurde berichtet, dass Köln und Skhiri bei den Gehaltsforderungen noch auseinanderliegen. Gleichzeitig gab es widersprüchliche Meldungen darüber, ob ein Wechsel überhaupt noch konkret verfolgt wird.
Genau hier könnte der schwedische Kandidat ins Spiel kommen. Sein großer Vorteil: Er wäre nicht ausschließlich auf der Sechserposition einsetzbar. Seine Vielseitigkeit könnte Trainer René Wagner zusätzliche taktische Möglichkeiten verschaffen. Gerade bei einem Klub, der nach einem größeren personellen Umbruch im Mittelfeld mehr Flexibilität benötigt, wäre ein solcher Spielertyp besonders interessant.
Bereits im Juli wurde berichtet, dass Köln mit Otto Rosengren einen jungen schwedischen Mittelfeldspieler beobachtet. Der Profi von Malmö hatte sich mit seinen Leistungen international in den Fokus gespielt. Sollte sich der FC tatsächlich erneut in Schweden bedienen wollen, könnte ein Transfer am Deadline Day deshalb zu einem echten Coup werden.
Für Köln wäre ein solcher Schritt allerdings mit Risiko verbunden. Ein Last-Minute-Transfer muss sportlich und finanziell genau passen. Gleichzeitig darf der Klub nicht aus Zeitdruck eine Entscheidung treffen, die langfristig das Gehaltsgefüge belastet.
Die kommenden Stunden könnten deshalb entscheidend werden. Sollte die Skhiri-Rückkehr endgültig an den finanziellen Vorstellungen scheitern, dürfte Köln seine Alternativen prüfen. Ein schwedischer Nationalspieler mit mehreren Einsatzmöglichkeiten wäre dabei eine äußerst interessante Lösung.
Noch ist offen, ob aus dem Interesse tatsächlich ein konkreter Transfer wird. Doch eines ist klar: Der 1. FC Köln scheint bis zum Ende des Transferfensters alle Möglichkeiten auszuloten. Und sollte am Deadline Day tatsächlich ein schwedischer Nationalspieler am Geißbockheim unterschreiben, wäre die Überraschung perfekt.
